Verfasst von: landsegler | 24/02/2012

LED-Leuchtleiste Vorbeurteilung

LED-Lichtleiste: Vorbeurteilung - Erprobung von Spannung x Strom = Leistung

Für möglichst langen Autarkbetrieb ohne allzu große/schwere Bordbatterie muss man mit möglichst wenig Strombedarf auskommen können! Stromsparen kann auch gefördert werden indem man die Innenwände des Raumes in möglichst hellen Farben gestaltet.
Hier eine Eigenbau-LED-Leuchtleiste:
Individuell einfach, stromsparend, preiswert, leicht und platzsparend und eben genau einpassbar.
Warmweisses,  gleichmässig verteiltes und leicht diffuses Licht, ohne störende Schlagschatten. Das ist realisiert mit LED Flex Stripe mit einem Abstrahlwinkel von 120 Grad. Hier erprobte Spannungsverorgung: 8-15V (15V kurzzeitig). Über die Lebensdauer bei 15V-Betrieb kann noch nichts ausgesagt werden; dazu wird später noch ein Dauertest vorgenommen. Im Versuch im o.g. Foto wird die LED-Leiste von ca. 1,5m Länge mit nur ca. 4 Watt (13 V/0,3 A) betrieben. Die Materialkosten für die 1,5m-Leiste: ca. 25 Euro einschließlich einer relativ teuren Alu-Profilstange mit 4 Nuten. Aber unter Verwendung eines einfacheren Alu-L- oder C- oder U-Profiles (Baumarkt oder ebay) ließe sich das  auch mit ca. 20 Euro Materialaufwand machen; also nur ca. 13 Euro/m Leuchtleiste. Die hier verwendeten LED Flex Stripes guter Qualität (Quelle: REICHELT) kosten ca. 10 Euro pro Meter. Man kann aber auch LED Flex Stripes guter Qualität noch preiswerter finden, zu ca. 7 Euro/m. So ist eine LED-Leiste von 1m Länge in Eigenarbeit schon für 10 Euro machbar. In dieser Kostenrechnung ist noch kein Netzteil (230V -> 12V) oder eine vorgeschaltete Schutzschaltung oder eine Dimmerregelschaltung enthalten. Der Versuch zeigte, dass ein direkter Anschluss an die 12V-Bordbatterie zwar möglich ist, aber wegen möglicher Überspannungen im Bordnetz heikel ist. Erst ein Langzeittest würde uns offenbaren, ob die Spannungschwankungen im 12V-Bordnetz gut vertragen werden und welche Lebensdauer zu erwarten ist. Eine Eingangsschutzschaltung gegen Überspannungen und Spikes (kurzzeitige Überspannungsspitzen) sollte aber vorgesehen werden, besonders wenn Verbraucher mit induktiven Lasten im 12V-Netz betrieben werden, z.B. Motoren wie in einem 12V-Kompressorkühlschrank oder Werkzeuge mit Motoren; hierbei auch an elektr. Hubstützen und besonders Mover denken! Eine Eingangsschutzschaltung, die auch in einem Regler oder Dimmer enthalten sein kann, verhindert auch das „durchreichen an die LED“ von Überspannungen. Auch ein Ladegerät kann während der Batterieladezeit die für LED unverträgliche Überspannung liefern.

Die LED Flex Stripes lassen sich auch über eine Spannungsteuerung bzw. über eine  steuerbare Konstantstromquelle dimmen.

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